Gemeinderat informiert sich vor Ort über den Zustand im Gemeindewald
 
Am Freitag Abend, 26.06.2015 hatte Ortsbürgermeister Jörg Haseneier die Vertreter des Gemeinderates, der Ausschüsse sowie Vertreter der Jagd eingeladen zu einer Begehung des Simmerner Gemeindewaldes mit dem zuständigen Förster Thomas Klein. Nach der Begrüßung auf dem Parkplatz des Tennisplatzes erläuterte Förster Klein seine „Tour“, ausgewählt hatte er das Waldgelände unterhalb des Tennisplatzes bzw. Grillhütte bis an die Grenze zur Gemeinde Urbar. Der erste Stopp war der große Aufforstungsbereich, der durch Windbruch bzw. Sturm einstanden ist. Hier erläutere Herr Klein eindrucksvoll, warum er hier eine gemischte Anpflanzung von Douglasien und Fichten bevorzugt. Auch die finanziellen Aspekte als auch die Probleme mit dem Unkraut, insbesondere den schnellwuchernden Brombeeren wurden angesprochen.
 
Höhepunkte der Begehung war der alte Eichenwald mit seinen mehr als 180 Jahre alten Eichen und der Naturverjüngung. Hier sprach Herr Klein dem Jagdpächter R. Winkler großes Lob aus, weil diese einmalige Naturverjüngung der Eichen eine besondere „Überwachung“ in der Jagd erfordert, insbesondere sei hier der Verbiss durch das Rehwild zu nennen. Noch etwa 2 Jahre braucht dieser Bereich eine „intensive Pflege“, dann seien die Jungpflanzen groß genug. Wenn das klappt, wäre diese Naturverjüngung einmalig in Rheinland-Pfalz. Herr Klein ist sehr optimistisch. Die 2-stündige Waldbegehung endete mit einem kleinen Umtrunk an der Grillhütte.
 

 

 

 

Simmern im Frühjahr


 

 
Copyright © 2015 cms simmern-ww. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
Design by Next Level Design Lizenztyp CC